KI oder Roboter – was steckt hinter der automatisierten Texterstellung? Um unseren Textroboter ranken sich so einige Mythen. Wir gehen dem auf den Grund und zeigen euch, wieso er die Erwartungen erfüllen kann und was mit der richtigen Basis noch möglich ist.

Der Mythos KI – oder was ist unser Textroboter sonst?

Eine Künstliche Intelligenz (KI), die mit jedem weiteren Text dazulernt und individuelle Ergebnisse liefert. Vergleichbar mit einem Übersetzungstool – die Ergebnisse können richtig sein, aber genauso sehr auch in eine komplett falsche Richtung gehen. Oder? 

Individueller Kontext, besonderes Wording – gerade bei Produkttexten sollte nichts drinstehen, was nicht auch stimmt. Mit unserem Textroboter gelingt das auch problemlos und in 100 % aller Fälle.

Warum?

Ganz einfach: weil es sich nicht um eine lernfähige KI handelt. Unser Textroboter arbeitet regelbasiert und – viel wichtiger – mithilfe von strukturierten Daten.

Strukturierte Daten für hochwertige Texte

Im Prinzip kann man sich die Arbeit unseres Textroboters ähnlich wie die der Content-Abteilung vorstellen: Er erhält wichtige Daten zu den einzelnen Produkten und setzt mit ihrer Hilfe die richtigen Inhalte zusammen. Der Vorteil: Indem der Textroboter auf vorgefertigte Satzgerüste zurückgreift und mit den passenden Daten anreichert, kann kein ungewollter Text mit falschen Inhalten entstehen. Daher muss auch nicht jeder einzelne Produkttext vor Veröffentlichung auf seine Richtigkeit geprüft werden.

In der Praxis würde das beispielsweise so aussehen:

Wer sich das Beispiel genauer angeschaut hat, merkt schnell, dass im Text mehr Informationen ausgespielt werden, als in den Daten verfügbar sind: Oder woher kommt die Zusatzinformation zum Geschwindigkeitswert?

Ganz einfach: Daten, die nicht selbsterklärend sind, werden in der Vorbereitung durch weitere Informationen ergänzt. Wird nun solch ein erklärungsbedürftiger Wert für ein Produkt ausgespielt, ergänzt der Textroboter ihn um die Texterweiterung.

Für unser Winterreifen-Beispiel bedeutet das: Der Geschwindigkeitsindex allein hat für den:die Interessent:in in der Regel keine Aussagekraft. Damit er:sie nicht direkt abspringt oder erst nach der Bedeutung recherchieren muss (vielleicht sogar bei der Konkurrenz), wurde die Information ergänzt, die sich hinter dem Wert verbirgt.

So lassen sich informative und zu 100 % korrekte Texte erstellen – ohne KI, aber genauso automatisiert.

Was ist mit dem Textroboter alles möglich?

Nimmt uns der Textroboter erst einmal die stumpfe Textarbeit ab, werden plötzlich neue Wege sichtbar:

  • Die Retouren können hinzugezogen werden: Gibt es Gründe, die häufig auftauchen? Fehlen diese Informationen in den Produkttexten?
  • Datencluster werden nicht nach Produktkategorien erstellt: Stattdessen denken wir in Datensätzen und können so beispielsweise Tablets, Smartphones, Notebooks und Navigationssysteme in einem Cluster verarbeiten. Das Ergebnis: weniger Aufwand bei gleichbleibender Qualität.
  • Storytelling statt Fließbandarbeit: Die Content-Abteilung muss sich nicht mehr um die Betextung zahlreicher Produkte kümmern. Stattdessen kann sie die Zeit etwa in kreative Feinarbeit stecken und die Topseller durch Storytelling besonders herausarbeiten.

 

Was bedeutet das für einen Online-Shop?

Allem voran: neue Wege, die tatsächlich betreten werden können. Immerhin nimmt der Textroboter der Content-Abteilung Unmengen an Arbeit ab – und zwar dauerhaft. Denn wenn das Gerüst einmal steht, lassen sich jederzeit auch für neue Produkte individuelle Texte erstellen. Dafür sind nur strukturierte Daten notwendig.

Weitere Fragen zum Textroboter

Während unseres Webinars zum Thema “KI oder Textroboter” sind weitere interessante Fragen aufgekommen, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

  • Arbeitet der Textroboter auch als Conversational Chatbot?
  • Muss für jede Produktgruppe ein gesondertes Satztemplate erstellt werden?
  • Zieht der Textroboter aus vorhandenen Texten die Daten und klassifiziert sie dann?
  • Wie ist es mit mehrsprachigen Websites: Übersetzt der Textroboter auch oder muss das ein Mensch vornehmen?
  • Falls die Texte nicht nur in Deutsch, sondern in weiteren Sprachen automatisiert erstellt werden sollen, müssen dann die Daten (technische Daten etc.) auch in diesen Sprachen vorliegen oder genügt das Datenmodell in einer Sprache?
  • Bekomme ich mit einem Satztemplate unterschiedliche Textlängen für unterschiedliche Kanäle?
  • Wie lange dauert es in der Regel, bis ein:e Marketing-Mitarbeiter:in die Budgetfreigabe für das Texten bei der Geschäftsführung erlangt hat?
  • Sind sprachliche Besonderheiten in abbildbar (z. B. DE / AT / CH)? Wie sieht der Aufwand dann aus?

Alle Antworten findest du in unserem Webinar:

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